Wie ich mit KI arbeite

Stand: 28. August 2026

Ich arbeite mit KI. Nicht heimlich, nicht als Spielerei, sondern jeden Tag – und weil das bei einem Kanal, der von Tests und Messwerten lebt, eine berechtigte Frage aufwirft, beantworte ich sie hier offen:

Was macht die KI, was mache ich, und woran erkennst du den Unterschied?

Manuel von Familie elektrisiert

Der Grundsatz

Keine KI entscheidet, was hier gesagt wird. Ich habe Assistenten, die mir zuarbeiten – so wie andere ein Büro haben. Sie sortieren Post, sammeln Zahlen, bereiten Entwürfe vor und weisen mich auf Dinge hin, die ich übersehen hätte. Aber der Inhalt kommt von mir. Jede Mail, jeder Kommentar und jeder Beitrag wird von mir mit Substanz gefüllt, bevor er rausgeht.

Ein Assistent, der mir eine Antwort vorschlägt, hat das Auto nicht gefahren, den Speicher nicht eingebaut und nicht drei Wochen lang Verbrauchswerte notiert. Das habe ich. Deshalb kommt auch die Aussage von mir.

Was ich selbst mache

  • Alle Tests und Messungen. Jedes Fahrzeug bin ich gefahren, jedes Gerät habe ich benutzt. Keine Messwerte aus zweiter Hand, keine erfundenen Zahlen.
  • Die Bewertung. Was gut ist und was nicht, entscheide ich – auch wenn ein Hersteller dafür bezahlt hat.
  • Den Inhalt jeder Veröffentlichung. Videos, Beschreibungen, Beiträge, Kommentarantworten. Ein Entwurf ist ein Entwurf, kein fertiger Text.
  • Jede Freigabe. Keine Mail, kein Beitrag und kein Kommentar geht ohne mich raus. Das ist nicht nur Absicht, sondern technisch so gebaut.

Was die Assistenten nicht machen

  • Keine erfundenen Messwerte. Ein Assistent, der eine Zahl nicht hat, bekommt sie auch nicht geraten in einen Text.
  • Keine KI-Aufnahmen als echte Tests. Ist ein Bild künstlich erzeugt, ist es als Illustration erkennbar und nie als Beleg ausgegeben.
  • Keine eigenmächtigen Veröffentlichungen. Kein Assistent postet, verschickt oder antwortet ohne meine ausdrückliche Freigabe.
  • Keine Entscheidung über Inhalte. Auch nicht darüber, welcher Sponsor kommt oder wie ein Produkt bewertet wird.

Wobei sie helfen

  • Post aus sieben Konten sichten und einordnen, damit ich nichts übersehe
  • Kooperationsverträge vorprüfen und mich auf Klauseln hinweisen, die mir Probleme machen könnten
  • Technische Fakten zusammentragen, die ich vor einem Test brauche
  • Kanalzahlen auswerten und Termine gegen Konflikte prüfen
  • Entwürfe vorbereiten, die ich anschließend umschreibe

Was ihr im Video seht

Die Erklärgrafiken, die ich einblende – Balken mit Verbrauchswerten, Vergleichstabellen, Datenblätter, Ladekurven – entstehen mit KI. Die Zahlen darin stammen aus meinen eigenen Messungen oder aus Herstellerangaben, die als solche gekennzeichnet sind; gebaut wird das Layout drumherum von der Maschine. Das spart mir Stunden in einem Grafikprogramm und ändert an keiner einzigen Zahl etwas.

Die Aufnahmen selbst sind echt. Autos, Geräte, Ladesäulen, das Dach, die Familie – alles gefilmt, nichts generiert. Ich ersetze kein reales Bild durch ein künstliches, und ich baue auch keine Situation nach, die es nicht gab. Wenn ein Bild ausnahmsweise künstlich erzeugt ist, ist es als Illustration erkennbar und steht nie als Beleg für ein Testergebnis.

Auch der Schnitt bekommt Hilfe

Ein Punkt, der hier nicht fehlen darf: Den Rohschnitt meiner Moderationen bereitet ebenfalls ein KI-Werkzeug vor – A-Roll Studio. Es wirft aus der Aufnahme raus, was ohnehin nie ins Video sollte: Pausen, Versprecher, Fehlstarts, Selbstgespräche. Heraus kommt eine Schnittdatei, mit der ich dann normal weiterarbeite.

Was das nicht tut: Es entscheidet nicht, was ich sage, kürzt keine Aussagen sinnentstellend und stellt nichts um. Es räumt die Stellen weg, die ich sonst von Hand weggeklickt hätte – für ein längeres Video war das gut eine Stunde Arbeit. Der eigentliche Schnitt, die Dramaturgie und jede inhaltliche Entscheidung bleiben bei mir.

Bei der Verarbeitung geht die Tonspur an die beteiligten Dienstleister, das Videomaterial bleibt auf meinem Rechner. Deshalb landen dort auch keine vertraulichen Aufnahmen.

Empfehlung · Werbung

Du machst selbst Videos und willst das ausprobieren? Über meinen Empfehlungscode bekommst du nach der Anmeldung 20 Credits geschenkt – das reicht für 20 Minuten Rohmaterial, also ein ordentliches Video zum Testen.

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aroll-studio.de

Warum das hier gekennzeichnet ist: Es handelt sich um einen Empfehlungscode, von dem auch ich profitiere – deshalb steht es hier als Werbung und nicht versteckt im Fließtext. Meine Einschätzung oben gilt unabhängig davon; ich habe das Werkzeug erst genutzt und danach den Code bekommen. A-Roll Studio ist ein reines B2B-Angebot, richtet sich also an Selbstständige und Unternehmen, nicht an Privatpersonen.

Wo eure Daten landen

Ein Teil dieser Arbeit läuft auf Servern großer Anbieter, ein Teil auf einem Rechner bei mir zu Hause. Die Aufteilung ist bewusst gewählt:

  • Verträge werden hier im Haus geschwärzt, bevor überhaupt eine Zeile davon zu einem KI-Anbieter geht. Namen, Firmen und Anschriften meiner Vertragspartner ersetze ich durch Platzhalter. Die Zuordnungstabelle verlässt mein Haus nicht.
  • Eure Mails werden ebenfalls hier im Haus vorsortiert – die erste Sichtung, wer geschrieben hat und worum es geht, läuft auf meinem eigenen Rechner.
  • Die eigentliche Denkarbeit – eine Vertragsprüfung, ein Textentwurf – läuft bei einem großen Anbieter, weil dafür die Qualität derzeit nicht anders zu haben ist.

Welche Anbieter das sind, was genau dorthin geht und welche Rechte ihr habt, steht in der Datenschutzerklärung im Abschnitt „KI-gestützte Bearbeitung“. Dort steht auch ehrlich, wo die Grenzen dieser Konstruktion liegen.

Warum ich das überhaupt schreibe

Weil ich es selbst wissen wollen würde. Wenn ein Kanal Produkte testet und Empfehlungen ausspricht, ist die Frage berechtigt, wie viel davon ein Mensch gemacht hat. Meine Antwort: die Tests, die Bewertung und jedes veröffentlichte Wort. Den Papierkram macht die Technik.

Wenn du dazu Fragen hast, schreib mir. Und um bei der Ehrlichkeit zu bleiben: Den Antwortentwurf schreibt womöglich Ute – sie formuliert das nun mal wie eine gute Sekretärin. Was drinsteht, gebe ich vor, und abgeschickt wird sie erst, wenn ich sie gelesen habe.