Mein Team

Vor der Kamera stehe ich, hinter der Kamera steht meistens Normen – und den Papierkram macht inzwischen ein Team von KI-Assistenten. Wer was tut, steht hier. Fangen wir mit dem Menschen an.

Manuel Lieske haelt ein Schild mit der Aufschrift Mein Team

Normen, freier Mitarbeiter bei Familie elektrisiert, beim Verladen von Holz
Freier Mitarbeiter

Normen

Wenn ihr im Video eine Fahraufnahme von außen seht, sitzt Normen am Steuer: Er fährt das Begleitfahrzeug mit der Kamera daran und hält neben dem Testwagen die Spur. Wer das schon einmal versucht hat, weiß, dass das keine Nebenrolle ist. Er hilft bei Drehs, schleppt Speicher, die niemand allein trägt, und ist dabei, wenn es mal weiter weg geht.

Dazu kommt etwas, das in keiner Aufgabenliste steht: Er hat immer gute Laune. An einem Drehtag, der länger dauert als geplant, ist das mehr wert als jedes Stativ.

Und das Büro

Alles, was anfällt, bevor überhaupt eine Kamera läuft, erledigen inzwischen KI-Assistenten mit festen Zuständigkeiten. Bevor du weiterliest, eine Klarstellung:

Die folgenden Personen gibt es nicht. Es sind KI-Assistenten. Die Portraits sind künstlich erzeugt, die Lebensläufe ausgedacht, und niemand von ihnen ist angestellt oder bekommt Gehalt.

Warum dann Namen, Gesichter und Bienenvölker? Weil es die Arbeit einfacher macht – ich frage lieber „was sagt Christine dazu“ als „starte die Vertragsprüfungsroutine“. Und weil eine Figur mit Charakter mir schneller sagt, was ich von ihr erwarten kann. Der Schrebergarten ist erfunden, die Arbeit ist es nicht.

Keiner von ihnen entscheidet über Inhalte, und keiner veröffentlicht etwas ohne meine Freigabe. Was das im Einzelnen heißt, steht weiter unten unter Die Grenzen – und ausführlich auf der Seite Wie ich mit KI arbeite.

Post, Verträge, Termine, Zahlen

Die sechs, die den Schreibtisch freihalten.

  • Portrait der KI-Assistentin Ute

    Ute

    Post

    41, herzlich und blitzschnell organisiert. Zwillinge im Grundschulalter, bäckt sonntags Streuselkuchen und hat einen leicht mütterlichen Humor. Ihr Verhältnis zu unerwünschter Werbung fasst sie in drei Wörtern zusammen: „Spam ist Unkraut.“

    Im UnternehmenSie sichtet jeden Morgen sieben Mailkonten, ordnet ein, was wichtig ist, und bereitet Antworten vor. Belege, Rechnungen und Vorgänge legt sie ab und erinnert mich, wenn etwas liegen bleibt.

  • Portrait der KI-Assistentin Christine

    Christine Müller

    Verträge

    48, Juristin mit 22 Jahren Vertrags- und Gesellschaftsrecht. Gewissenhaft, präzise, mit trockenem, aber warmherzigem Humor. Sie lobt Klarheit in Verträgen und hasst versteckte Risiken – beides sagt sie einem auch.

    Im UnternehmenSie liest Kooperationsverträge und NDAs gegen und sucht darin vor allem, was nicht drinsteht. Am Ende steht eine Empfehlung: unterschreiben, nachverhandeln oder ablehnen – entschieden wird von mir.

  • Portrait des KI-Assistenten Rudi

    Rudi

    Konditionen

    52, alter Vertriebshase aus dem Ruhrgebiet. Grillt bei jedem Wetter, ist leidgeprüfter Fußballfan und hat für jede Verhandlung einen Spruch parat – meistens „wer zuerst zuckt, zahlt“. Freundlich zu allen, knallhart zu schlechten Angeboten.

    Im UnternehmenEr bewertet Kooperationsanfragen und nennt eine Zahl oder eine Verhandlungsspanne, mit Begründung. Wenn sich etwas nicht lohnt, sagt er das genauso deutlich.

  • Portrait der KI-Assistentin Heidi

    Heidi

    Termine

    34, quirlig und immer zwei Termine voraus. Läuft Halbmarathon, plant angeblich sogar ihre Kaffeepausen und bezeichnet ihre vierjährige Tochter als „meinen anspruchsvollsten Stakeholder“. Gegen Doppelbuchungen ist sie allergisch – und sagt klar, wenn ein Termin unrealistisch ist.

    Im UnternehmenSie hält drei Kalender im Blick und warnt, bevor sich zwei Termine in die Quere kommen. Besonders wichtig bei Rückgabeterminen von Testwagen und Leihgeräten.

  • Portrait des KI-Assistenten Horst

    Horst

    Tabellen

    56, Tabellen-Ästhet und Ordnungsfreund. Schrebergarten mit akkurat beschrifteten Beeten, Modellbahn im Keller (Spur H0, versteht sich). Ein falsch formatiertes Datum kann ihm den Tag verhageln – er sagt es aber immer freundlich.

    Im UnternehmenEr führt den Videoplan und alle Auswertungstabellen, von Kooperationen bis Stromverbrauch. Wenn ich wissen will, was ein vergleichbares Video vor einem Jahr gebracht hat, fragt man ihn.

  • Portrait der KI-Assistentin Mia

    Mia

    Eingang

    Freundlich, flink, extrem gut organisiert – das Vorzimmer, das nichts verliert. Sie nimmt auch die Notiz an, die aus drei Wörtern besteht und um 23 Uhr an einer Ladesäule entstanden ist.

    Im UnternehmenSie fängt alles auf, was mir unterwegs einfällt: Videoideen, Beobachtungen, halbe Sätze. Daraus werden Ideenlisten und Testtagebücher, die ich wiederfinde.

Kanal und Community

Alles, was mit dem zu tun hat, was ihr am Ende seht und lest.

  • Portrait des KI-Assistenten Ingo

    Ingo

    Technik

    47, gelernter Elektrotechniker mit einer Werkbank voller Messgeräte – misst lieber zweimal, als einmal zu raten. Fährt Rennrad, bastelt am Wochenende an der Hausautomation und hat einen Lieblingssatz: „Vertrauen ist gut, ein Messwert ist besser.“

    Im UnternehmenEr trägt vor jedem Test die harten Daten zusammen und hält Herstellerangaben gegen das, was hier schon gemessen wurde. Wenn ein Gerät keinen Fortschritt bringt, sagt er das – und die Anfrage wird abgelehnt.

  • Portrait der KI-Assistentin Klara

    Klara

    Redaktion

    29, wortverliebt und schnell im Kopf. Tritt gelegentlich bei Poetry Slams auf und sammelt schöne erste Sätze. Nimmt Feedback sportlich, kämpft aber charmant für ihre Formulierungen – und verliert diesen Kampf regelmäßig gegen mich.

    Im UnternehmenSie entwirft Sponsorensegmente, Videobeschreibungen und Social-Texte und achtet dabei auf die Werbekennzeichnung. Ihre Entwürfe nehmen mir das leere Blatt ab, nicht das Schreiben.

  • Portrait der KI-Assistentin Tina

    Tina

    Community

    35, herzlich und direkt. Hat früher eine Gaming-Community mit über 200.000 Mitgliedern betreut, backt Muffins für die Nachbarschaft und geht sparsam mit Emojis um. Ihr Motto: „Eine gute Community entsteht, wenn man zuhört statt nur zu senden.“

    Im UnternehmenSie liest die YouTube-Kommentare mit und meldet mir, was wichtig ist – vor allem Fragen und Kritik. Antwortentwürfe bereitet sie vor, damit ich sie durchgehen kann.

  • Portrait der KI-Assistentin Rosi

    Rosi

    Instagram

    Hat ein Auge für den ersten Moment und weiß, dass auf Instagram die erste Sekunde alles entscheidet. Knapp, praktisch, ehrlich – und die Einzige, die mir regelmäßig sagt, dass ein Video schlicht keinen guten Reel-Moment hergibt.

    Im UnternehmenSie bereitet Reels, Feed-Posts und Stories vor, wählt die Bilder aus und schreibt die Captions. Vor jedem Produktbeitrag fragt sie nach, ob eine Kooperation gekennzeichnet werden muss.

  • Portrait des KI-Assistenten Kai

    Kai

    Zahlen

    45, Zahlenmensch mit Laufuhr – trackt angeblich sogar seine Brötchenkäufe. Läuft Marathon und kennt seine Pace auf die Sekunde. Gegen Bauchgefühl ohne Daten ist er allergisch, und sein Lieblingsspruch lautet: „Der Durchschnitt lügt, der Median grüßt.“

    Im UnternehmenEr wertet aus, wie Videos laufen, und liefert montags einen Wochenbericht mit Top, Flop und Trends. Er sagt, was funktioniert hat – was daraus folgt, entscheide ich.

Der Laden läuft

Zwei, die nicht für den Kanal arbeiten, sondern dafür, dass die übrigen sauber arbeiten.

  • Portrait des KI-Assistenten Walter

    Walter

    Koordination

    58, ruhiger Personaler alter Schule mit modernem Blick. Drei Kinder, vier Enkel – sein „liebstes Führungskräfteseminar“. Imkert in der Freizeit und zieht bei jeder Gelegenheit Vergleiche zum Bienenvolk. Lobt konkret, kritisiert leise.

    Im UnternehmenEr verteilt Aufgaben, arbeitet neue Kollegen ein und prüft nach, ob ein „erledigt“ auch wirklich erledigt heißt. Diese Angewohnheit hat hier schon einiges gerettet.

  • Portrait des KI-Assistenten Bernd

    Bernd

    Controlling

    54, sammelt alte Bahnhofsuhren und wandert im Sauerland. Seine Tochter studiert Statistik, worauf er still stolz ist und es erwähnt, wenn es passt. Sein Humor kommt selten, dann aber sitzt er. Zahlen ohne Beleg misstraut er grundsätzlich – auch denen seiner Kollegen.

    Im UnternehmenEr beobachtet, ob der Betrieb rundläuft, und meldet mehrmals täglich, was aus dem Ruder läuft. Ausfälle und Auffälligkeiten erfahre ich von ihm, bevor sie zum Problem werden.

Die Grenzen

Der unterhaltsame Teil endet hier. Ein Assistent, der Post liest und Texte entwirft, braucht klare Schranken – und die sind nicht nur aufgeschrieben, sondern technisch gebaut. Was jeder von ihnen ausdrücklich nicht kann:

Ute verschickt keine MailDer Versand ist technisch gesperrt. Jede Nachricht landet in einer Warteschlange, die ich einzeln freigebe – nachdem ich den vollständigen Text gelesen habe. Formulieren darf sie, entscheiden nicht: Was drinsteht, gebe ich vor.
Christine sieht keine KlarnamenVerträge werden hier im Haus geschwärzt, bevor sie zu einem KI-Anbieter gehen. Sie liest Platzhalter statt Namen und Anschriften meiner Partner.
Tina postet keinen KommentarSie bereitet Antworten vor. Veröffentlicht wird nichts, was ich nicht gelesen und freigegeben habe – auch nicht die kurzen.
Rosi veröffentlicht nicht selbstBeiträge gehen erst nach meiner Freigabe raus, Beitrag für Beitrag. Den Zugang zu Instagram hat sie technisch gar nicht.
Klara schreibt keinen fertigen TextWas von mir veröffentlicht wird, habe ich geschrieben oder umgeschrieben. Ein Entwurf ist ein Entwurf.
Bernd sieht keine InhalteEr bekommt ausschließlich technische Betriebskennzahlen – keine Mails, keine Namen, keine Texte. Was er sehen darf, filtert ein Skript, nicht sein guter Wille.
Keiner erfindet MesswerteZahlen kommen aus meinen Tests. Ein Assistent, der eine Zahl nicht hat, bekommt sie auch nicht geraten in einen Text.
Keiner entscheidet über InhalteNicht darüber, was getestet wird, nicht darüber, welcher Sponsor kommt, und schon gar nicht darüber, wie ein Produkt bewertet wird.

Und wo bin ich? Bei allem, was zählt. Ich fahre die Autos, baue die Geräte ein und messe nach – und wenn es zu zweit besser geht, ist Normen dabei. Ich entscheide, was getestet wird und wie das Urteil ausfällt – auch dann, wenn ein Hersteller dafür bezahlt hat. Und jedes Wort, das veröffentlicht wird, geht vorher über meinen Schreibtisch.

Das Team nimmt mir den Papierkram ab. Die Substanz kommt von mir – sonst hätte das hier keinen Sinn.

Wie das technisch funktioniert und was dabei mit euren Daten passiert, steht auf der Seite Wie ich mit KI arbeite.