
Ich bin Manuel, 2,02 m groß, Vater von vier Kindern, und ich teste Elektroautos, Solaranlagen und Haustechnik unter Bedingungen, die kein Prospekt vorsieht: im Alltag einer sechsköpfigen Familie.
Das ist kein Marketingversprechen, sondern schlicht die Lage. Wenn ein Auto nicht funktioniert, merken wir das nicht auf dem Papier – sondern morgens um sieben, wenn vier Kinder in den Kindersitzen sitzen sollen und der Kofferraum schon voll ist.
Wie das angefangen hat
Am Anfang stand keine Mission, sondern eine Rechnung. Irgendwann wollte ich wissen, was der Strom eigentlich kostet, den wir verbrauchen – und ob sich eine Photovoltaikanlage für einen Haushalt wie unseren tatsächlich lohnt oder ob das nur die Verkäufer behaupten. Also habe ich angefangen zu messen. Erst für mich, dann in Tabellen, irgendwann in Videos.
Beim Auto war es dasselbe. Die Frage war nicht „Elektro oder Verbrenner“, sondern: Kommen wir damit in den Urlaub? Passt der Kindersitz hinter meinen Fahrersitz? Was kostet die Strecke wirklich, wenn man nicht nur zu Hause lädt? Auf die meisten dieser Fragen fand ich keine brauchbare Antwort – also habe ich sie selbst beantwortet.
Daraus ist „Familie elektrisiert“ geworden. Kein Technikkanal für Enthusiasten, sondern einer für Leute, die vor einer größeren Anschaffung stehen und wissen wollen, was danach kommt.
Wir zu sechst
Eine KI-erzeugte Zeichnung, kein Foto – und das mit Absicht.
Meine Frau Sarah ist Grundschullehrerin. Sie hat also auch beruflich mit vollen Räumen und knappen Zeitplänen zu tun und ist die Erste, die merkt, wenn eine vermeintlich schlaue Automatisierung den Alltag komplizierter macht statt einfacher.
Sie ist auch die ehrlichste Testerin im Haus: Was sie nach zwei Tagen nicht mehr benutzt, hat den Praxistest nicht bestanden – unabhängig davon, wie gut die Messwerte aussehen.
Dazu vier Kinder, zwei Elektroautos und ein Haus, das mehr Strom erzeugt, als man von außen vermuten würde.

Ausflug nach Münster – an dem Tag mit einem XPENG im Test.
Meine Kinder zeige ich nicht. Wenn sie in einem Video vorkommen, sind sie verfremdet, unscharf oder von hinten zu sehen – nie erkennbar. Deshalb ist auch das Bild oben eine Zeichnung.
Der Grund ist einfach: Sie haben sich diesen Kanal nicht ausgesucht. Ich habe entschieden, öffentlich zu arbeiten, sie nicht. Und sie sollen später nicht mit Aufnahmen aus ihrer Kindheit im Netz leben müssen, über die sie nie befragt wurden.
Warum ausgerechnet meine Tests
Bei 2,02 m ist der Fahrersitz meistens ganz hinten. Die Frage lautet dann nicht mehr „wie ist die Beinfreiheit im Fond“, sondern „passt da überhaupt noch jemand hin“ – und ob ich zum Familienurlaub besser allein fahre.
In den meisten Testberichten kommt diese Zeile nicht vor, weil die meisten Tester normal groß sind und niemanden mitnehmen. Hier kommt sie vor.
Dasselbe gilt für den Rest: Ein Speicher wird nicht an einem sonnigen Junitag beurteilt, sondern im Januar. Eine Ladeplanung nicht auf der Musterstrecke, sondern mit vier Kindern, die nach zwei Stunden Pause brauchen.
KI-generiertes Bild
Woran ihr mich messen könnt
Was hier gilt
Ich teste selbst. Jedes Fahrzeug bin ich gefahren, jedes Gerät habe ich benutzt. Es gibt hier keine Messwerte aus zweiter Hand und keine Zahlen, die ich nicht selbst erhoben oder klar als Herstellerangabe gekennzeichnet habe.
Ich sage auch das Unangenehme. Wenn ein Produkt schwächelt, steht das im Video – auch dann, wenn der Hersteller für den Beitrag bezahlt hat. Wer damit ein Problem hat, bucht besser woanders.
Werbung ist als Werbung erkennbar. Kooperation, Leihgerät oder Testmuster: Das steht sichtbar im Beitrag, nicht kleingedruckt zwischen Hashtags. Alle Empfehlungslinks, mit denen ich Geld verdiene, stehen gesammelt auf einer eigenen Seite.
Und wenn sich etwas nicht rechnet, sage ich das auch. Nicht jede Anschaffung lohnt sich. Ein Kanal, auf dem alles immer super ist, wäre für euch wertlos.
Hinter den Kulissen
Zwischen „Testwagen steht in der Einfahrt“ und „Video ist online“ liegt einiges: Aufbau, Licht, Teleprompter, Messungen, drei Anläufe für denselben Satz. Ein paar Bilder davon, damit ihr wisst, wie das hier wirklich aussieht.
Das „Studio“ ist das Esszimmer. Kamera, Prompter, Licht – nach dem Dreh wird wieder abgebaut. Foto: Normen
Poolroboter im Test. Der Sonnenschirm steht nicht für mich da, sondern gegen die Spiegelung im Prompter. Foto: Normen
Aufnahme im Auto: Kamera an der Scheibe, Prompter davor, Ton am Kragen. Foto: Normen
Beautyshots am Feldrand. Für zehn Sekunden im Video läuft man den Wagen mehrmals ab. Foto: Normen
Dieselbe Runde noch einmal von hinten – und noch einmal, weil ein Traktor durchs Bild kam. Foto: Normen
Ladekurve messen heißt: warten. Die interessanten Zahlen entstehen in dieser Wartezeit. Foto: Normen
Das Enyaq Coupé – einer der beiden Wagen, an denen sich hier alles messen lassen muss.
Nicht alles hat vier Räder: Auch E-Roller landen im Test.
Abholung eines Model 3 für einen Test – mit Ali vom Tesla Center.
Was ich für andere mache
Mit Andreas Schmitz beim YouTube Creator Collective.
Der Kanal ist nicht alles: Ich arbeite auch für andere Creator – im Moment vor allem für Andreas Schmitz, den viele als Akkudoktor kennen. Sein Kanal dreht sich um DIY-Energiewende: Photovoltaik, Heimspeicher, Wärmepumpen, dynamische Stromtarife.
Dort betreue ich die Werbeintegrationen von Anfang bis Ende: das Skript für das Sponsorensegment schreiben, die Kommunikation mit dem Werbepartner führen, das Segment schneiden und so aufbereiten, dass die anderen Cutter damit weiterarbeiten können. Dazu die Shorts aus dem fertigen Material.
Das passt zusammen, weil es dieselben Themen sind – und weil ein Werbesegment, das inhaltlich stimmt, mehr Arbeit ist, als die meisten denken. Wer wissen will, wie so etwas aussieht, findet auf dem Kanal des Akkudoktors reichlich Beispiele.
Wer mir hilft
Hinter der Kamera steht bei Fahraufnahmen Normen als freier Mitarbeiter – er fährt das Begleitfahrzeug, an dem die Kamera hängt, und packt an, wenn ein Speicher getragen werden muss.
Dazu kommt etwas, das in keiner Aufgabenliste steht: Er hat immer gute Laune. An einem Drehtag, der länger dauert als geplant, ist das mehr wert als jedes Stativ.
Den Papierkram erledigt inzwischen ein Team von KI-Assistenten: Post sichten, Verträge vorprüfen, Zahlen auswerten.
Foto: Normen
Entschieden und veröffentlicht wird trotzdem nichts ohne mich. Ich zeige offen, wer was macht und wo die Grenzen liegen – beides steht auf eigenen Seiten.
Das Team ansehen Wie ich mit KI arbeite
Schreib mir
Fragen zu einem Test, ein Themenwunsch oder eine Anfrage zur Zusammenarbeit? Am besten direkt per Mail an manuel@familie-elektrisiert.de. Kommentare unter den Videos lese ich ebenfalls alle – das ist oft der Ort, an dem die nächsten Themen entstehen.