PongBot Nova S Pro im Test: der Tischtennisroboter, der keine Gnade kennt

Werbung / Produktplatzierung: Den PongBot Nova S Pro habe ich vom Hersteller kostenlos zum Behalten bekommen. Geld ist nicht geflossen, meine Meinung ist meine eigene.

Ein Trainingspartner, der nie absagt, nie müde wird und jeden Ball genau dahin spielt, wo ich ihn haben will. Klingt gut, bis er auf drei Sterne hochdreht und ich nur noch hinterherschaue. Ich habe den Tischtennisroboter PongBot Nova S Pro ein paar Wochen auf meiner Platte getestet: Aufbau, Fangnetz, App und die Frage, ob sich der Aufpreis zum günstigen Einsteigergerät lohnt.

Vorschaubild zum Video über den Tischtennisroboter PongBot Nova S Pro

KI-generiertes Bild

Warum dieser Test

Das Gerät liegt mir persönlich am Herzen. Ich habe es selbst angefragt, ob ich es testen darf, und ich habe mir schon einmal selbst einen günstigeren Tischtennisroboter gekauft. Jetzt wollte ich ein Profimodell ausprobieren, das viel mehr können soll. Das Video ist ein Testvideo, kein bezahlter Auftrag, aber ich darf das Gerät behalten, deshalb ist dieser Artikel als Werbung gekennzeichnet.

Aufbau: Roboter einfach, Netz eine Geduldsprobe

Der RoboterNicht schwierig: Hinstellen, den Balltrichter aufsetzen, mit einer Schraube justieren, dazu kommen ein flexibles Band und das Stromkabel. Der Trichter ist auch für den Transport gut gelöst.
Das FangnetzEs funktioniert nach dem Pavillon-Prinzip mit Metall-Schnappern und ist beim ersten Aufbau eine Geduldsprobe. Wenn man einmal weiß, wie es geht, ist es nicht mehr schwer. Das Netz verhindert, dass die Bälle in alle Richtungen fliegen und man sie überall aufsammeln muss.
Keine AnleitungIch habe keine Anleitung gefunden. Die Teile sind nummeriert, trotzdem musste ich im Internet nachsehen, wie es aussehen soll. Eine Anleitung zu Aufbau und Netz direkt in der App wäre meine Idee.
Verarbeitung und TransportDie Maschine ist sehr gut verarbeitet und portabel. Eine Tasche war bei mir dabei, das ist ein großer Vorteil, wenn man das Gerät im Verein mitnimmt.

Die App ist der Gamechanger

Die PongBot-App ist für mich der eigentliche Grund, den Nova S Pro dem günstigeren Modell vorzuziehen. Sie bringt über 260 vorprogrammierte Drills mit Push, Drive und Loop, Topspin und Unterschnitt, dazu kann man eigene Trainings programmieren. Zwei LEDs vorn am Gerät zeigen an, ob ein Topspin- oder ein Unterschnitt-Ball kommt, so wie man es beim Gegner sieht und sein Spiel danach ausrichtet. Seitenschnitt bekommt man, indem man das Gerät selbst dreht, das macht es nicht von allein.

Der Zehn-Sekunden-Countdown: Nach dem Start vergehen zehn Sekunden, bevor der erste Ball kommt. Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist im Alltag aber der Unterschied zwischen „funktioniert“ und „nervt“. Bei meinem alten Roboter hatte ich die Fernbedienung noch in der Hand und musste sie irgendwohin werfen und sofort bereit sein.

Für gezieltes Training ist das Gerät sehr gut: Ein menschlicher Trainingspartner ist netter, spielt mir aber nie so präzise genau die Bälle zu, die ich üben will. Mit der Schwierigkeit auf drei Sterne und Seitenschnitt komme ich nicht mehr hinterher. Das simuliert eher ein echtes Spiel, in dem der Ball mal so und mal so kommt. Die Fernbedienung kann dasselbe wie die App, ich nutze sie nicht. Im Verein ist sie praktisch, weil man sie weitergeben kann statt das Handy.

Was mich gestört hat

Das NetzDer erste Aufbau ist mühsam, und eine Anleitung fehlt.
App nur auf EnglischFür alle, die das nicht beherrschen, ist das ein kleiner Nachteil.
Der Roboter steht auf der PlatteEr weiß gegebenenfalls nicht, ob die Bälle auf der Platte gelandet wären. Beim größeren Omni S Pro ist das besser, er steht nicht auf der Platte. Den durfte ich allerdings nicht testen.
Bälle nachfüllenBeim Nova muss ich immer wieder selbst nachkippen. Beim Omni saugt sich der Roboter die Bälle aus dem Netz wieder selbst heraus. Ein Tipp: ein Strandkescher für Kinder für zwei Euro hilft beim Einsammeln.

Lohnt der Aufpreis?

Man muss selbst wissen, ob man das günstigere Teil kauft, den Nova S Pro nimmt und ein paar Euro draufzahlt, hauptsächlich für die App, oder noch tiefer in die Tasche greift für das Gerät mit aufklappbarem Netz, das sich die Bälle auch selbst wieder holt. Das wäre dann ein Sorglos-Paket, mit dem man stundenlang spielen kann. Für mich wäre der Aufpreis dafür nicht den Preis wert, das darf aber jeder selbst entscheiden. Wie lange der Nova S Pro hält, kann ich nach ein paar Wochen nicht sagen, er macht aber einen guten Eindruck. Den Preis des günstigeren Geräts kenne ich nicht, deshalb nenne ich hier keine Preise.

Ein zweites Video ist geplant: im Verein, mit besseren Spielern und ein paar Stimmen von Leuten, die wirklich Tischtennis können. Schreibt mir in die Kommentare, was ich dort noch testen soll.

Das ganze Video: Mein neuer Trainingspartner kennt keine Gnade – PongBot Nova S Pro im Test

PongBot Nova S Pro (Werbung, Partnerlink): zum PongBot-Shop, 5 % Rabatt mit dem Code FAMILIE5.

Wie ich mit Werbung und Geräten umgehe, die ich behalten darf, steht in meinem Kodex.

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